Hannah

I’m into analogue photography, cyanotype and all the things that move me

Ich arbeite mit analoger Fotografie, Cyanotypie und den Dingen, die mich bewegen.

Bannchen ist mein ruhiges Archiv für Bilder, die eher erinnert als gesehen wirken: Stadtfragmente, Körper, kleine Zwischenräume und Licht, das Spuren auf Papier hinterlässt.

Selbstportrait mit Kamera
Selbstportrait mit Kamera
unscharf, nah, analog
unscharf, nah, analog

analogue photography, cyanotype and all the things that move me

Bio Diary

Notizen über Fotografie, Berlin, Zuhause und alles dazwischen.

Eine längere, lose gesammelte Seite mit Gedanken, die nicht in ein kompaktes About me passen sollen.

Diary lesen

Why photography

Fotografie hat eine Tür in mir geöffnet.

Als ich tiefer in die Fotografie eingetaucht bin, habe ich gemerkt, wie viel sie mir über mich selbst zeigt: was mich anzieht, was mich stört und welche kleinen Situationen sich echter anfühlen als große Gesten.

Durch die Kamera sehe ich Menschen anders. Manchmal wird ein Bild zu einem Spiegel, manchmal zu einer leisen Annäherung an Seiten, die vorher nicht sichtbar waren.

Sie bringt mich auch in unangenehme Situationen: fragen, nah rangehen, warten, sichtbar sein. Genau darin liegt für mich Wachstum.

Portrait im Filmrahmen
Portrait im Filmrahmen
About me 3
About me 3
About me
About me
About me2
About me2
About me4
About me4
Spiegelbild im Zwischenraum
Spiegelbild im Zwischenraum

Berlin

Ich suche kleine Dinge in einer lauten Stadt.

Berlin ist voll, laut und manchmal viel zu viel. Gleichzeitig hat Fotografie mir geholfen, die Stadt anders anzusehen: als Sammlung aus unscharfen Momenten, Dreck in komischen Konstellationen, Licht, Glas und kurzen Begegnungen.

Ich kam hierher, weil ich einen neuen Ort zum Wachsen brauchte. Es hat gedauert, bis sich Berlin nach Ankommen angefühlt hat. Heute liebe ich diese Stadt, und manchmal kann ich sie nicht ausstehen.

Light, paper, time

Cyanotypie verlangsamt meinen Blick.

Im Blaudruck wird ein Bild nicht nur Moment, sondern Spur: beschichtetes Papier, Sonnenlicht, Wasser, Zeit und ein Ergebnis, das nie ganz kontrollierbar ist.

Genau das mag ich daran. Cyanotypie lässt Raum für Fehler, Experimente und Farben, die durch Tee, Kaffee oder andere einfache Zutaten entstehen können.

Licht wird nicht nur Moment, sondern Spur.
Flowers and glass, Cyanotypie auf Papier
Flowers and glass, Cyanotypie auf Papier
ohne Toning
ohne Toning
coffee
coffee
black tea
black tea

Home and process

Kreativität ist für mich ein Weg zurück zu einem ehrlichen Gefühl.

Nach dem Studium habe ich gemerkt, dass ein alter Plan nicht mehr zu mir passt. Die Entscheidung, meinem inneren Gefühl zu folgen, war nicht perfekt sortiert, aber sie hat sich richtig angefühlt.

Heute bewege ich mich zwischen Berlin, Erinnerungen an andere Orte und dem Zuhause, das eher ein Gefühl ist als ein fester Punkt. Bannchen wächst genau daraus: aus Nähe, Zweifel, Neugier und Bildern, die bleiben.

Für Portraits, Auftragsarbeiten und Cyanotypie-Workshops schreib mir gern direkt.

Fall in love with presence. Fall in love with trying to figure out who you are.

Hannah